Archive for the ‘Alemannia Aachen’ Category

Aachen: „Wir werden nicht erstarren“

Dienstag, Januar 25th, 2011

Auch gegen den Rekordmeister aus München fordert Hyballa offensiven und mutigen Fußball
 
Rund um den Tivoli erinnert man sich noch gerne zurück an den 4. Februar 2004. Es war die 81. Spielminute, als Frank Paulus den Ball beim Stand von 1:1 von halbrechts in den Strafraum flankte. Erik Meijer stieg am höchsten, überwand Oliver Kahn per Kopf und sorgte für eine der größten Fußballpartys auf dem Aachener Tivoli. Heute, knapp sieben Jahre später, ist die Ausgangslage vor dem Pokalknüller am Mittwoch um 20.30 Uhr gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München im Viertelfinale des DFB-Pokal ähnlich: „Wir sind wieder der Underdog, und die Bayern reisen erneut mit einer hochkarätigen Mannschaft nach Aachen. Im Vergleich zu damals haben wir dieses Mal zwar eine jüngere Mannschaft, doch das spielt keine Rolle. Die Einstellung muss stimmen, darauf kommt es an“, betonte Sportdirektor Erik Meijer am Montagmittag vor den Medienvertretern.

Die Vorbereitungen auf das große Duell laufen derweil auf Hochtouren, auch außerhalb der Mannschaft. Es hat den Anschein, als fiebere eine ganze Region dem Viertelfinale des DFB-Pokal entgegen. „Wir haben natürlich auch wahrgenommen, welche Euphorie bereits vor der Partie bei den Fans herrscht – die langen Schlangen vor den Ticketschaltern sind dafür nur das beste Beispiel. Am Mittwoch schauen Millionen von Zuschauern aus ganz Deutschland zu uns nach Aachen. Das ist etwas Besonderes“, betonte Meijer.

Für die meisten im Kader ist es das erste Mal überhaupt, sich mit namhaften Größen wie Schweinsteiger, van Bommel oder Robben zu messen, so auch für Marco Höger. Alemannias Dauerbrenner, dem im bisherigen Wettbewerb in jedem Pokalspiel ein Treffer gelang, kann sich zwar nicht mehr an den Pokalerfolg von 2004 erinnern, weiß aber, dass eine Sensation erneut möglich ist. „Wir spielen gegen die Besten der Besten. Wir werden diesen Abend genießen und alles versuchen, für die Überraschung zu sorgen“, so Höger.

Eines steht fest: Das Team wird auch gegen zahlreiche Weltklasse-Fußballer seiner Linie treu bleiben. „Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder wir stellen uns nur hinten rein und organisieren schon mal die Fluchtwagen vor dem Stadion, oder wir suchen den Weg nach vorne und versuchen, unser Spiel aufzuziehen. Wir sind stark genug für die zweite Variante. Wir werden sicher nicht erstarren“, versichert Hyballa, der wie vor jeder Begegnung eine intensive Videoanalyse vornahm. Zusammen mit Co-Trainer Eric van der Luer, der in der Hinrunde einige Tage an der Säbener Straße hospitierte, habe man einige interessante Erkenntnisse herausarbeiten können. „Auch der große FC Bayern hat seine Schwächen. Das sind ja auch nur Menschen und keine Außerirdischen. Wir werden versuchen, sie permanent unter Stress zu setzen. Wenn sie Fehler machen, sind wir da“, gibt sich der Chef-Coach zuversichtlich.

Große personelle Veränderungen werde es gegen das Team von Luis van Gaal nicht geben. Kevin Kratz, der gegen den KSC aufgrund eines grippalen Infekts passen musste, absolvierte am Montagmorgen eine Laufeinheit. Sein Einsatz am Mittwoch ist noch fraglich. Thomas Stehle trainierte nach seiner Wadenverhärtung dagegen am Vormittag ohne Probleme mit dem Team. „Ansonsten sehen wir momentan keinen Grund für große Wechsel“, sagt Hyballa.

Die Partie gegen den FC Bayern ist ausverkauft, 32.160 Zuschauer werden am Tivoli zu Gast sein. Geleitet wird die Begegnung von Michael Weiner. Ihm assistieren Norbert Grudzinski und Carsten Kadach. Vierter Offizieller ist Sönke Glindemann.
 
Quelle: Alemannia Aachen Pressemitteilung

Sergiu Radu: Unterschrift und erstes Training

Freitag, Januar 21st, 2011

Es gab viel zu tun für Sergiu Radu an seinem ersten Arbeitstag bei Alemannia Aachen: Um 8 Uhr sportärztliche Untersuchung, anschließend Unterzeichnung eines Vertrages bis 2012, Vorstellung bei den neuen Kollegen und um 10 Uhr erstes Training auf dem alten Tivoli.

Die Alemannia hat mit dem Rumänen den gesuchten Stürmer gefunden. Nachdem der 33-Jährige seinen Vertrag beim FC Energie Cottbus aufgelöst hatte, schloss er sich ablösefrei den Schwarz-Gelben an. Radu ist sofort spielberechtigt, erhält die Nummer 45 und wird am Samstag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC bereits zum Kader gehören.

Ein Schuss Erfahrung habe der Mannschaft in der Offensive gefehlt, eine Spur Abgezocktheit, findet Sportdirektor Erik Meijer. „Außer Benny Auer hat kein Stürmer konstant Torgefahr ausgestrahlt. Unser zweitbester Torschütze ist Marco Höger, und der spielt im rechten Mittelfeld“, stellt er fest. Da der Name Radu auch bei den Trainern auf Zustimmung stieß, nahm Meijer vor einigen Tagen Kontakt zum einmaligen rumänischen Nationalspieler auf, dessen Situation in Cottbus unbefriedigend war. „Dass er noch ein Haus hier in der Gegend besitzt, war Zufall“, berichtet Meijer, wobei die sportlichen Vorzüge natürlich im Vordergrund stehen. „Er macht uns offensiv stärker. Sergiu ist ein Mann, der in beiden Ligen gezeigt hat, dass er weiß, wo das Tor steht. Wir haben eine junge Mannschaft, die sich sehr gut entwickelt. Wir haben im Winter zwei weitere junge Spieler dazu geholt, aber ein Team braucht auch Leute mit Erfahrung“, sagt der Manager, der selbst im Alter von 33 Jahren an den Tivoli wechselte.

„Wir haben hier eine junge Mannschaft und einen jungen Trainer. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung helfen kann“, sagte Radu nach seiner ersten Einheit. „Ich möchte mich bei Erik Meijer und Peter Hyballa für das Vertrauen bedanken. Für die Alemannia zu spielen, ist ideal für mich“, erklärt der neue Stürmer. Er kenne die Gegend und den Verein aus seiner Zeit beim 1. FC Köln. Dadurch kann er jetzt wieder ins eigene Haus einziehen, die Familie kommt bereits nächste Woche nach – tatsächlich ein Idealzustand. „Er ist ein Tempospieler, danach haben wir gesucht“, freut sich auch Coach Peter Hyballa über die neue Option im Sturm.
 

Hyballa baut die Mannschaft um

Freitag, Januar 21st, 2011

Peter Hyballa redete bei der Pressekonferenz gar nicht lange um den heißen Brei rum: „Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns in Berlin.“ Die Schlüsse daraus hat der Coach auch schon gezogen. „Die Startelf wird sich auf jeden Fall verändern“, kündigte er am Donnerstag an.

Den Auftakt seiner Ausführungen bildete die Mängelliste des Auftritts an der Alten Försterei: „Wir müssen versuchen, in der Spieleröffnung stabiler zu werden. Wir müssen versuchen, schneller ins Gegenpressing zu kommen, leidenschaftlicher am Mann zu arbeiten. Wir müssen bei Ballbesitz breiter spielen. Das alles haben wir gegen Union Berlin nicht gemacht – und ich könnte noch 53 andere Dinge aufzählen, die wir schlecht gemacht haben.“ Hyballa machte keinen Hehl daraus, richtig wütend über den Auftritt gewesen zu sein. Typisch für den 35-Jährigen wie er die Lage zusammenfasste: „Wir sind auf der linken Überholspur, aber ab und zu knallen wir in die Leitplanke. Das am letzten Freitag war ein schwerer Unfall.“

Jetzt geht der Blick nach vorne auf das erste von drei Heimspielen binnen einer Woche. Und da erfährt der Trainer in der täglichen Arbeit eine positive Reaktion seines Teams: „Wie die Mannschaft sich im Training präsentiert, ist gut.“ Einstellung und Mentalität seien bei seinem Team ohnehin nie ein Problem, lobte Hyballa. Wie die angedeuteten Änderungen aussehen werden, dazu hüllte sich der Coach wenig überraschend in Schweigen. Zwei Personalien wurden dann doch näher besprochen. „Aimen Demai ist fit und hat sehr gut trainiert. Er ist mit Sicherheit eine Option“, so der Trainer über den Rechtsverteidiger, der sich seit Dezember mit Wadenproblemen herumplagte. Und dann ist da ja noch Neuzugang Bilal Cubukcu, der in Berlin eine halbe Stunde lang überzeugte. „Unschlüssig“ sei er sich, so Hyballa. Von Anfang an bringen und „sich auskotzen lassen“ oder als Joker auf die Bank setzen – so lauten die Alternativen. Volle 90 Minuten sind für den türkischen Techniker wohl noch nicht drin.

Rund 18.500 Karten sind für die Partie am Samstag verkauft, die Kombitickets für das Pokalspiel mit eingerechnet. „So ein Kombiticket ist doch schön, man darf drei Spiele von uns sehen. Wir wollen die Leute bei uns behalten, die vielleicht nur wegen Bayern München im Stadion sind“, sagt Hyballa, der dem Gegner am Samstag Respekt zollt. „Mit Uwe Rapolder hat der KSC jetzt einen Trainer, der unheimlich viel Disziplin in die Mannschaft bringt. Sie wollen  unbedingt da unten raus, und sie haben dank des Trainers jetzt eine ganz andere Stimmung im Klub“, sagt der Alemannia-Coach.

Die Partie wird geleitet von Christian Leicher. Ihm assistieren Karl Valentin und Eduard Beitinger. Vierter Offizieller ist Markus Schüller. 

Testspiel: Alemannia unterliegt Fortuna mit 0:3

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Im spanischen Trainingslager hat die Alemannia ein Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf mit 0:3 (0:1) verloren. Gefährliche Torszenen für die Schwarz-Gelben waren nur in den ersten 45 Minuten zu verzeichnen, als die Stammelf in weiten Teilen auf dem Feld war. Coach Peter Hyballa schickte neun Akteure ins Rennen, die auch beim Pokalerfolg gegen Frankfurt in der Startelf standen. Weil Manuel Junglas geschont wurde, rückte Zoltan Stieber ins linke Mittelfeld. An der Seite von Benny Auer stürmte der ungarische Gastspieler Andras Simon. Neben Junglas mussten auch Thomas Zdebel und Aimen Demai (beide Wadenprobleme) sowie Andreas Korte (Zerrung) für den Test auf dem Trainingsplatz des Hotels passen.Die Partie begann munter. Torghelle räumte Kevin Kratz rustikal aus dem Weg. Schiedsrichter Diaz Jimenez ließ zur Verwunderung der Aachener Defensive laufen. Torghelle ging von der Mittellinie auf und davon und ließ Hohs keine Abwehrchance (5.). Drei Minuten später die prompte Reaktion der Alemannia: Feines Solo von Tolgay Arslan, der von der Torauslinie zurücklegte und Auer fand. Der Kapitän setzte das Leder an den linken Pfosten, Marco Högers Nachschuss ging über das Tor. „In der ersten Halbzeit haben wir gut Fußball gespielt, hatten aber wieder unsere bekannten Probleme in der Box“, analysierte Hyballa. Gastspielers Andras Simon überzeugte nicht und wird nicht verpflichtet, wie der Coach nach dem Spiel erklärte.Sieben Auswechslungen zur Pause wirkten sich negativ auf das Spiel der Alemannen aus, eine echte Torchance sollte bis zum Abpfiff nicht mehr zu notieren sein. Zoundi tauchte in der 66. Minute in Mittelstürmerposition auf und versenkte eine Ablage per Drehschuss flach ins Eck zum 2:0. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine zusammengewürfelte Truppe auf dem Feld. Es ist uns nicht mehr gelungen, die Bälle zu halten“, sagte Hyballa. Fast mit dem Abpfiff gelang dem eingewechselten Gaus der 3:0-Endstand. „Das Ergebnis spielt keine Rolle. Wir haben das Spiel als zusätzliche Trainingseinheit betrachtet“, relativierte Hyballa, der am Donnerstag und Freitag vier weitere Einheiten unter spanischer Sonne angesetzt hat.

Alemannia: Hohs (46. Unger) – Casper, Feisthammel, Stehle (46. Hofmann), Achenbach (46. Radjabali-Fardi) – Kratz (66. Burkhardt), Höger (46. Lubasa), Stieber (54. Cubukcu), Arslan (46. Gueye) – Auer (46. Tsoumou), Simon (46. Engelbrecht)

Düsseldorf: Ratajczak – Schwertfeger, Tiago, Lukimya, van den Bergh (46. Zoundi) – Bodzek (76. Costa), Christ (61. Guseynov), Fink (46. Lambertz), Dum (83. Gaus) – Jovanovic (61. Beister), Torghelle (61. Bröker)

Quelle Alemannia Aachen Pressemitteilung

Alemannia verlängert Vertrag mit Florian Müller

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010
Einer der beliebtesten Alemannia-Spieler wird auch in der kommenden Saison für die Schwarz-Gelben spielen: Florian Müller hat seinen bis Juni 2011 laufenden Vertrag um ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison verlängert. Der Klub hält trotz des zweiten Kreuzbandrisses, den der sympathische Mittelfeldspieler sich am 24. Oktober in Bochum zuzog, am 23-Jährigen fest. „Sicher haben wir eine soziale Verantwortung. Das Wichtigste bei Flo ist aber: Wir vertrauen zu 100 Prozent darauf, dass er gesund zurück kommt. Und dann ist es auch sicher, dass er uns verstärken wird“, sagt Sportdirektor Erik Meijer. Der Manager hält damit wie schon beim lange verletzten Thomas Stehle einem verdienten Spieler einen Platz im Kader frei. „Flo soll in aller Ruhe seine Reha absolvieren. Er muss sich keine Sorgen darüber machen, wo er im nächsten Jahr spielt.“„Ich bin sehr froh, dass die Alemannia auf mich baut und mir das Vertrauen schenkt. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Verein den Vertrag eines Spielers verlängert, der zum zweiten Mal in kurzer Zeit eine so schwere Verletzung erleidet. Ich werde Gas geben, um das Vertrauen bald in Form von Leistung zurückzuzahlen“, sagt Müller, der momentan seine Reha in der Kölner Mediapark-Klinik absolviert. Im Jahr 2005 gewann der gebürtige Eisenhüttenstädter die Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester U19-Spieler. Damals stand der schnelle Rechtsfuß beim FC Bayern München unter Vertrag. Von der Säbener Straße wechselte Müller zum 1. FC Magdeburg, von wo aus er 2008 an den Tivoli kam. „Er ist ein Top-Profi“, sagt Peter Hyballa. „Wir haben im Sommer sehr viel Arbeit und Geduld in ihn gesteckt, damit er wieder fit wird. Dasselbe werden wir im nächsten Jahr wieder machen“, verspricht Aachens Coach, der Müller am 4. Oktober in Berlin erstmals wieder von Beginn an aufgestellt hatte.

Auslosung Viertelfinale DFB-Pokal

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010

Folgende Begegnungen im Viertelfinale des DFB-Pokales wurden heute ausgelost:

Schalke – /Offenb./Nürnberg

Aachen – Bayern

Cottbus – Hoffenheim

Duisburg – Koblenz/K’lautern

 Das Viertelfinale findet am 21.01.11 statt.

„Petra“ ändert Alemannias Pläne

Freitag, Dezember 17th, 2010

Anreise aufgrund des angesagten Schneefalls vorgezogen – Krumpen meldet sich krank

Tief Petra zieht über Deutschland und hat auch Auswirkungen auf die Pläne der Alemannia. Um möglichst sicher vor dem großen Schneechaos in Ostwestfalen anzukommen, zog Peter Hyballa die Abfahrt nach Bielefeld um drei Stunden auf 12 Uhr vor. So wurde bereits um 10 Uhr trainiert, vorher stand der Coach den Medien noch Rede und Antwort.Früh am Morgen hatte der 35-Jährige erfahren, dass die Ausfallliste sich um den Namen Tim Krumpen erweitert. Der Keeper liegt krank im Bett, Thomas Unger rückt dafür in den Kader. „Sicher haben wir ein paar angeschlagene oder kränkelnde Spieler – es ist immer die Frage, wie man damit umgeht“, sagt der Coach, der schon aufgrund der dünnen Personaldecke so etwas wie Rotation ausschließt. Auch nicht mit Blick auf das Pokalspiel gegen Frankfurt am Mittwoch: „Es wird niemand geschont, ich schone mich ja auch noch“, meint Hyballa lapidar.Einen Gang rausgenommen hat das Trainerteam in der Woche dennoch. Am Montag fiel die zweite Einheit aus, am Dienstag gab der Coach ganz frei – eine völlig ungewohnte Maßnahme, die vor allem der mentalen Entspannung dienen sollte. Eine ausgedehnte Video-Analyse leitete dann am Mittwoch die Vorbereitung auf das letzte Hinrundenspiel ein. Große Überraschungen sind bei der Aufstellung also nicht zu erwarten, Kevin Kratz kehrt nach Gelbsperre auf die zentrale Position vor der Abwehr zurück. „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns“, sagt Hyballa. Der Stamm-„Sechser“ ist als beweglicher Techniker auch für die zu erwartenden Platzverhältnisse in der Schüco-Arena prädestiniert. „Es wird auf dem Platz sicher kein Hochgenuss werden“, vermutet Hyballa eher eine Rutschpartie denn einen Teppichboden. „Da wird auch mal der eine oder andere lange Ball gespielt werden.“

Stand Donnerstagmorgen hätte in Bielefeld gespielt werden können. Mit Blick auf das angekündigte Schneechaos hat Arminia bereits die Fans mobilisiert und am Freitagmorgen ab 9 Uhr zur Schneeräumaktion aufgerufen. Wie sich die Wetterlage tatsächlich darstellen wird, weiß bisher niemand abzuschätzen. Von dem Gedanken, in Bielefeld am Freitagmorgen noch ein Training abhalten zu können, hat sich Hyballa ohnehin schon verabschiedet. „Wir stecken kurz unsere Nase aus dem Hotel, gehen ein bisschen spazieren und saugen ostwestfälische Luft auf“, scherzt der Trainer, der ein Jahr lang die U19 der Arminia coachte, an seine Zeit in Bielefeld aber keine guten Erinnerungen hat. Den Gegner sieht er als „Kämpfer-Truppe, die eigentlich zu hart kritisiert wird. Das Team steckt nie auf und beweist trotz des Tabellenstandes gute Moral.“ Es wird also erneut darauf ankommen, Verhältnisse und Gegner  anzunehmen. In Oberhausen ist das der Mannschaft zuletzt sehr gut gelungen. So gibt Hyballa klar verständliche Ziele aus: „Drei Punkte holen, am besten auch noch gut spielen, keine Verletzten und dann sicher wieder nach Hause kommen.“

Die Partie wird geleitet von Tobias Stieler. Ihm assistieren Arno Blos und Benjamin Cortus. Vierter Offizieller ist Tim Skorczyk.

Der Kartenvorverkauf für das Spiel in Bielefeld ist in Aachen bereits abgeschlossen. Rund 200 Fans werden die Schwarz-Gelben auf ihrer Auswärtsfahrt begleiten. Tickets sind am Spieltag noch an der Tageskasse erhältlich.

Quelle: Alemannia Aachen